Hauptsache hinten steht die Null

SG Eggenstein/Leopoldshafen                –              FC Germania Forst                         0  :  0   (  0  :  0  )

FC Germania Forst                                         –              SVK 1884/98 Beiertheim             3  :  0   (  0  :  0  )

Mit nur einer guten Halbzeit von den beiden Spielen können wir nun von der Tabellenspitze grüßen. Es waren die erwartet schweren Gegner, welche alles in die Waagschale warfen, um erfolgreich vom Platz zu gehen. Wir passten uns des Öfteren der Spielweise an und hatten Glück, dass entweder unser Keeper Marlon Feßler auf dem Posten war oder die Abschlüsse der gegnerischen Mannschaft nur knapp am Tor vorbeigingen. In Eggenstein hatten wir uns zwar auch Torchancen erarbeitet, jedoch muss gesagt werden, dass einfach zu wenig getan und erzwungen wurde, um dort drei Punkte zu entführen. Besser machten wir es erst in der zweiten Halbzeit beim Heimspiel gegen Beiertheim. Sie waren mit einem Auswärtssieg von Kirrlach bereits frühmorgens am Tag der Deutschen Einheit angereist und hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Die pfeilschnellen Angreifer waren immer giftig und unsere Abwehr konnten sie als erst im letzten Moment stoppen. Glücklich mit einem Unentschieden gingen wir bei regnerischem Wetter zum Aufwärmen in die Kabine und waren umso befreiter, als durch einen Weitschuss von Enis Qollaku nach toller Vorarbeit von Alessio Geissler das 1:0 gelang. Ab diesem Zeitpunkt ging ein Ruck durch die Mannschaft und so konnten wir mit dem Doppeltorschützen Jerome Becker die Führung sogar noch ausbauen.

Nun sind wir sogar mit zwei mehr erzielten Toren Tabellenführer der Landesliga. Aber nach vier Spieltagen ist das keineswegs aussagekräftig. Bei jedem Spiel muss volle Konzentration und Leidenschaft auf dem Platz gezeigt werden, um nach dem momentanen Höhenflug nicht doch noch unsanft zu landen. Dies könnte sonst bereits am Samstag beim Heimspiel gegen die SG Langensteinbach/Busenbach passieren, denn sie stehen derzeit mit nur einem Sieg und drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und können im Unterbewusstsein auf die leichte Schulter genommen werden.

Es spielten: Marlon Feßler, Cedric Böser, Elias Akyol, Nico Schmitt, Robbie Fretz, Mateo Simunovic, Jerome Becker, Alexander Geißler, Adrian Margetic, Enis Qollaku, Alessio Geißler, Mario Pristavnik, Jonathan Böß, Noah Schmitt, Aaron Sickmüller, Moritz Deuchler

Tore: 51. Minute Enis Qollaku, 69.+78. Minute Jerome Becker

JB