25 Fragen an… Manuel Uhrich (Perspektivteam)

25 Fragen an… Manuel Uhrich (Perspektivteam)
Heute stellen wir in unserer beliebten Fragerunde unseren Manu „Uhreich“ aus dem Perspektivteam vor.
Er würde auf einer Zeitreise gerne eine gepflegte Unterhaltung mit dem deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe führen, und wünscht sich zudem von Marco de Pierri Rizello dessen „sprachliche Kreativität und Schnelligkeit“ auf dem Platz.
Er weiß, was es bedeutet, von heute auf morgen nicht mehr ganz gesund zu sein.
Mittlerweile ist er aber wieder ganz der Alte und zurück auf der Sonnenseite des Lebens > „always look on the bright side of life“

Manuel_Uhrich

25 Fragen an… Manuel Uhrich (Perspektivteam)

1.) Wann und wo hast Du selbst mit dem Fussballspielen angefangen?
Fußball spiele ich seit Kindertagen, erste Spiele und kleine Turniere fanden auf der großzügigen Rasenfläche meines Elternhauses statt. Im Verein habe ich in der F-Jugend in Mühlhausen angefangen. Ein Jahr später hat Tairnbach eine eigene Jugend gestellt, wo ich die nächsten zwei Jahre gespielt habe.

2.) Hast Du einen Spitznamen und wenn ja, woher kommt er?
Hier in Forst: Uhreich. Ein schönes Wortspiel mit meinem Nachnamen und einer Biermarke.

3.) Deine bisher schönste Fußball-Erinnerung?
Meisterschaft (Aufstieg in die Landesliga) und Pokalsieg 1998 mit der A-Jugend von Tairnbach/Mühlhausen/Rettigheim/Dielheim
Meisterschaft 2006 (Aufstieg in die A-Klasse) mit der SG Tairnbach > ein Highlight in der Tairnbacher Geschichte, zuletzt in den 80ern.

4.) Dein Lieblingsverein ist?
Tairnbach und Forst. Ich habe zwar gewisse Sympathien für einige deutsche und englische Vereine, als echten Fan würde ich mich aber nicht beschreiben. Ich bin ein Fan des gepflegten Fußballs. 😉

5.) Welches Buch liest Du gerade?
Für die Schule bin ich mit Abitur-Lektüren beschäftigt (Agnes, Homo faber, Dantons Tod). „Privat“ lese ich gerade Effi Briest, wobei das auch eher schulische Relevanz hat.

6.) Welchen Film hast Du zuletzt gesehen?
Ich habe am Sonntag mal wieder versucht, dem Tatort eine Chance zu geben. Der Versuch wurde abgebrochen… letzte Chance vorbei!

7.) Welchen Film würdest Du gerne wieder einmal sehen?
Ich sehe Filme nicht gerne mehrere Male, manche würde ich aber auf Englisch schauen.

8.) Dein(e) Lieblings-Filmheld(in)?

9.) Welche Musik hörst Du gerade?
Ich bin sehr flexibel, die letzten CDs, die ich in meinem Auto angehört habe, waren: Metallica, Beth Hart, The Dubliners…wie man sieht, bin ich nicht fixiert auf eine Richtung.

10.) Welche drei Dinge würdest Du auf die einsame Insel mitnehmen?
Meine Frau, ein Messer mit Feuerstein, einen Block mit Stift (streng genommen sind das vier Dinge, aber der Stift ist irgendwie beim Block integriert, von mir aus auch beim Messer, ein Multitool).

11.) Welchen Sport betreibst Du neben dem Fussball?
Bei angenehmen Temperaturen fahre ich Rad, gehe ab und zu auch privat laufen und spiele grundsätzlich alle Sportarten mit Ball gerne.

12.) Welche Vorbilder hast Du in der Wirklichkeit?
Meine Eltern sind absolute Vorbilder in Sachen Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit.

13.) Was kochst Du dir selbst am liebsten und was ist deine Lieblingsspeise?
Ich mache mir gerne Nudeln mit verschiedenen, selbst verfeinerten Soßen; gerne auch mal ein Rumpsteak in der Grillsaison.

14.) Was ist dein Lieblingsgetränk?
Kaffee
Sprudel mit Geschmack (Alwa Grape)
Bier (auch wenn es seit genau eineinhalb Jahren nur alkoholfreies ist)

15.) Mit welchem Sportler(in) würdest Du gerne einmal einen trinken gehen?
Mario Basler (hat bestimmt coole Geschichten auf Lager) und Claudio Pizarro (hat den Schalk im Nacken).

16.) Dortmund oder Köln?
Mag ich eigentlich beide, aber das Dortmunder Spiel sagt mir eher zu (siehe oben: „Fan des gepflegten Fußballs“).

17.) Wie motivierst Du dich, wenn mal alles schief läuft?
Ich denke daran, was ich im Leben schon erreicht und welch schwierige Situationen ich gemeistert habe.
Ich bin grundsätzlich ein positiv eingestellter Mensch und kann mit Zuversicht nach vorne schauen.

18.) Worüber kannst Du herzhaft lachen?
Über meine eigenen Witze. 😉
Ich lache sehr gerne mit anderen, zum Glück habe ich oft Gelegenheit dazu (Familie, Schule, Fußball).

19.) Was bringt Dich auf die Palme?
Egoismus, unverschämte Schüler/Eltern sowie schlechte und rücksichtslose Autofahrer.

20.) Was ist für Dich das grösste Glück?
Die Liebe (zu) meiner Frau; das Leben noch genießen zu können.

21.) Wovor hast Du Angst?
Weitere Krankheiten, vor allem, wenn sie geliebte Menschen betreffen und man nichts dagegen machen kann.

22.) Welchen Luxus gönnst Du dir hin und wieder?
Schöne Urlaubsreisen (Amerika, Namibia, Thailand); Wellness-Tage oder -wochenenden; ein paar besondere Ausstattungsmerkmale im neuen Haus.

23.) Welche Persönlichkeit aus deinem persönlichen Umfeld hat Dich am meisten beeindruckt?
Meine Frau mit ihrer uneingeschränkten Fürsorge während meiner Krankheit und seitdem. Gleiches gilt aber auch für meine Familie und die meiner Frau.

24.) Du bekommst eine Zeitreise geschenkt – wohin reist Du und wen würdest Du dort gerne treffen?
Eine gepflegte Unterhaltung mit Goethe könnte ich mir vorstellen.

25.) Was für einen Glücksbringer hast Du?
Eigentlich keinen. Vielleicht mein Ehering und ein Frendschaftsband, das ich seit meiner Krankheit häufig trage.

 

Bitte ergänzen:

Einen Tag lang tauschen würde ich gerne mit einer Frau, um zu erfahren, was im anderen Körper vor sich geht.

Meine größte Schwäche ist, dass ich (mittlerweile) zu langsam bin.
Und dass ich diese nicht vergesse, verdanke ich meinem Trainer, der es mir bei jeder Besprechung vor versammelter Mannschaft sagt.

Meine größte Stärke ist mein Stellungsspiel, das fügt unser Trainer immer hinzu, um mich mental wieder aufzubauen. Ansonsten sind meine Stärken wohl Geduld, Genügsamkeit und eine positive Einstellung zum Leben.

Mein großer Traum ist es, einmal eine Weltreise zu machen.

Von meinem Mitspieler Marco de Pierri Rizzello hätte ich gerne die Schnelligkeit und sprachliche Kreativität.

Der größte Fussballer aller Zeiten war/ist Maradonna und Messi.

Der größte Trainer aller Zeiten ist… kann man als Außenstehender nicht beurteilen.
Die hoch gelobten Trainer heutzutage sollten mal einen kleineren Verein trainieren, dann könnte man vielleicht gewisse Rückschlüsse ziehen.

Der beste Verein ist… schwer zu definieren. Je nach Betrachtungsweise kommen verschiedene in Frage.
Legt man neutrale Maßstäbe an und betrachtet die Erfolge der letzten Jahrzehnte, ohne dabei finanzielle Risiken oder krumme Geschäfte einzugehen, kommt man wohl am FC Bayern nicht vorbei.
Ich bin zwar kein Bayern-Fan, aber auch kein blinder Bayern-Hasser und kann daher die erzielten Erfolge würdigen und Bayern unterstützen (natürlich nur international, national bin ich für mehr Abwechslung).

Am 10. Juli 2016 werde ich das EM-Finale schauen, dieses Mal hoffentlich im Kreise von Freunden, nachdem ich das WM-Finale 2014 auf Klassenfahrt mit den Schülern in einem kleinen Kaff angesehen habe. Ich habe nicht ein Auto hupend vorbeifahren hören.

Mein Lebensmotto lautet: Always look on the bright side of life“ (und jetzt das Pfeifen aus dem Film „Das Leben des Brian“ vorstellen).

 

Wir wünschen Dir weiterhin beste Gesundheit und sagen herzlichen Dank an Dich Manuel, für die Beantwortung unserer Fragen.