FC Weiher – FC Germania Forst 4:2 (3:0)

Verdiente Niederlage in Weiher
Das zu Beginn von beiden Seiten intensiv geführte Spiel war bereits nach 21 Minuten zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden. Pinters erstem Warnschuss nach 6 Minuten in Richtung Forster Tor, folgten im Minutentakt drei hochkarätige Forster Chancen durch Nico Leibold und zweimal Michael Geggus, die bravourös von Rene Krämer im Weiherer Tor entschärft wurden.

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Dann schlugen die Weiherer durch Hassmann und Özdemir innerhalb von drei Minuten zweimal zu; begünstigt durch pomadiges und zweikampfschwaches Defensivverhalten der Forster Hintermannschaft.
Nachdem auf Seiten der Forster Harun Balikci eine weitere große Tormöglichkeit ausgelassen hatte, machte es die Heimmannschaft besser, Pinter erhöhte auf 3:0, wobei die Forster Defensive anstelle eines aggressiven Abwehrverhaltens nur die Zuschauerrolle übernahm. Nach 30 Minuten musste Marcel Fretz verletzt vom Platz, was nach den Ausfällen von Nils Metzger und Mario Geggus weitere personelle Veränderungen in der Defensive bedeutete. In der 40. Minute hatte Forsts Keeper Brian Gerber Glück, dass ein 20 m Schuss nur am Pfosten landete.

Nach der Halbzeitansprache von Forsts Trainer Hees zeigte die Mannschaft mehr Moral und verstärkte den Druck nach vorne. Auf Zuspiel vom eingewechselten Marcel Firnkes auf Lukas Hees, scheiterte dieser gleich nach Wiederbeginn an Weihers Torhüter Krämer. Die junge Forster Truppe (Altersdurchschnitt an diesem Tag 19,8 Jahre, Weiher 25,5 Jahre) war sichtlich bemüht, wieder ins Spiel zu kommen, doch einfache Fehler beim Passspiel ermöglichten Weiher immer wieder gefährliche Angriffe zu starten. Hassmann nutzte in der 57. Minute eine weitere Unachtsamkeit in der Deckung zum 4:0. Das Spiel verflachte nun zusehends bis zur 82. Minute, als Nico Leibold nach einem Eckball zum 4:1 einköpfte. Nur drei Minuten später köpfte wiederum Nico Leibold nach Eckball von Marcel Firnkes knapp über das Weiherer Tor. Ein in der Nachspielzeit verwandelter Foulelfmeter (Michael Geggus war im Strafraum gefoult worden) nutzte Kilian Lamsfuß zur Ergebniskosmetik zum 4:2.

Nachdem die Mannschaft in der Woche zuvor gezeigt hat, welche Leistung abrufbar ist, wenn Konzentration und Einstellung auf den Punkt gebracht werden, war dieses Spiel ein Rückschritt in alte Zeiten. Mangelhaftes Zweikampfverhalten, kein „Gegen-den-Ball gehen“ und ein stark verbesserungswürdiges Kopfballspiel im Defensivbereich sind nur mal drei Ansatzpunkte, die für das nächste Heimspiel gegen den FV Wiesental unbedingt verbessert werden müssen.