C1 Junioren: 3 Punkte in letzter Sekunde/ Nachbericht

FC Kirrlach – FC Forst 2:3

Nach dem 0:0 gegen Bretten galt es nun gegen Kirrlach mindestens einen Punkt zu holen, um nicht vom heutigen Gegener überholt zu werden. Aber es waren schlechte Voraussetzungen für unserer spielstarke Elf, da es wie aus Kübeln regnete. Zu Beginn taten sich beide Mannschaften wie erwartet schwer auf dem durchweichten nassen Geläuf die Zuspiele zum eigenen Mann zu bringen. Und so entspannte sich ein Spiel mit rassigen aber nicht unfairen Zweikämpfen mit zu Beginn leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. In der 13. Minute dann setzte der Kirrlacher Stürmer zu einem Solo an und zog paralell zur Strafraumgrenze nach links an Freund und Feind vorbei und netzte mit einem satten Flachschuß zum 1:0 ein.

Aber angestachelt durch das Gegentor fanden auch wir immer besser ins Spiel und starteten trotz der widrigen Platzverhältnisse den ein oder anderen sehenswerten Angriff. So nutzte Tim Becker nur kurze Zeit später eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und schloss humorlos ab.
Auch in der  2. Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen kaum. Wieder konnten die Kirrlacher anfangs der 2.Halbzeit den Druck erhöhen, so dass das 2:1 die logische Folge war (48.).
Doch auch unsere Team versuchte immer wieder spielerische Akzente zu setzen. So gelang es dem eingewechselten Lukas Höpfner in den Strafraum einzudringen. Doch bevor er das schöne Zuspiel verwerten konnte, wurde er vom gegnerschen Abwehrpieler zu Fall gebracht.
Der daraus resultierende Elfmeter, der vom stark aufspielenden Robin Käpplein sicher verwandelt wurde, setzte neue Kräfte frei.
Als sich beide Mannschaften auf ein Unentschieden einrichteten, sorgte ein Freistoss von Daniel Schneider für eine unerwartete Wendung der Partie.
Der vom Torwart an die Latte abgewehrte Freistoss, prallte von dort zurück und unser Stürmer, Dominik Ernst, stand goldrichtig und musste nur noch einnicken ( 70 + 1).
Ein glücklicher, aber keineswegs unverdienter Sieg, da unsere Manschaft trotz zweimaligen Rückstandes nie aufgegeben hatte.
Michael Schlindwein